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Burgenfestspiele 2013
 

RIGOLETTO

Oper von Giuseppe Verdi

 

Bei den Burgenfestspielen Niederbayern

 

In italienischer Sprache

 

Musikalische Leitung Basil H. E. Coleman | Regie Nilufar K. Münzing | Ausstattung Charles Cusick Smith & Philip Ronald Daniels

 

Herzog von Mantua Jeffrey Nardone / Albertus Engelbrecht | Rigoletto, sein Hofnarr Oscar Imhoff | Gilda, dessen Tochter Emily Fultz | Giovanna, Gildas Gesellschafterin Anna Janiszewski | Graf von Monterone Young Kwon | Graf Ceprano Alwin Schmidt | Gräfin Ceprano Kathryn Brown | Marullo, ein Kavalier Bernhard Forster | Borsa, ein Höfling Kyle Bradley | Sparafucile, ein Mörder Young Kwon | Maddalena, dessen Schwester Anna Janiszewski | Page Kathryn Brown

Niederbayerische Philharmonie | Chor des Landestheaters Niederbayern

 

Der Hof des Herzogs von Mantua ist eine trostlose Welt voller Zynismus und Wollust. Keine Frau ist vor seinen Nachstellungen sicher. Der bucklige Narr Rigoletto beteiligt sich mitleidlos an den Späßen. Gleichzeitig hält er seine Tochter Gilda vor der Außenwelt versteckt. Als der Vater einer entehrten Tochter ihn und den Herzog verflucht, verliert er nur kurz seine Fassung und reagiert mit beißendem Spott. Doch auch die Höflinge sinnen inzwischen auf Rache an dem Narren: sie entführen die Tochter Rigolettos, die sie für seine Geliebte halten, und führen sie dem Herzog zu. Für diesen nur ein weiteres Abenteuer, für Gilda die große Liebe. Als Rigoletto davon erfährt, setzt er einen teuflischen Racheplan in Gang, an dessen Ende sich der Fluch auf tragische Weise erfüllt... Für die Geschichte des Hofnarren Rigoletto stand Victor Hugos Skandalstück Le roi s’amuse Pate. Dieses Amüsement findet auf Kosten der Untertanen statt, und die Zensurbehörden verhinderten eine Oper, in der ein König als Wüstling und Frauenheld dargestellt wurde. Zum Glück für die Nachwelt rückte der Hofnarr anstatt des Herrschers in den Mittelpunkt. Rigoletto wurde 1851 im Teatro La Fenice uraufgeführt, frenetisch bejubelt und begründete den weiteren Weltruhm des Komponisten. Seitdem kennt jeder die Canzone „La donna è mobile“ – doch sie ist nur die bekannteste Spitze eines Eisberges genialer musikalischer Einfälle. Der kühne Stoff inspirierte Verdi zu höchster dramatischer Ausdruckskraft, der Legende nach schuf er die Oper in nur 40 Tagen. Die einzelnen Musiknummern gehen unmerklich ineinander über, es entsteht ein Werk von gleichermaßen dramatischer wie musikalischer Geschlossenheit.

 

Premieren Passau 15.06.13 | Landshut 21.06.13 | Straubing 25.06.13

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