NEIN ZUM AUS für das Landestheater Niederbayern! JA zur Sanierung!

Bitte unterstützen Sie die Petition des Landestheaters Niederbayern und der Theaterfreunde Landshut e.V. mit Ihrer Unterschrift!

 

WIR FORDERN:

 

Kein Verschleppen der Sanierung des Stadttheaters! Das gefährdet den Fortbestand des gesamten Landestheaters Niederbayern.

Geld für die Sanierung! Die Prioritäten müssen richtig gesetzt werden.

Versprechen sind zu halten! Wenn Stadtverwaltung und Stadtrat ihr Versprechen brechen, brechen sie den Durchhaltewillen von Zuschauern und Künstlern!

Pflichten sind zu erfüllen! Die Sanierung des Theaters ist eine Verpflichtung der Stadt Landshut, die die Bürgerschaft seit Jahren vehement einfordert und unterstützt!

 

Hier geht's zur Petition.

Hier geht's zu Druckversion der Unterschriftenlisten.

KUNDGEBUNG am 30. November vor der Landshuter Martinskirche

Dank Ihrer vielen Unterschriften haben wir ein klares Signal an die Stadt Landshut geschickt: Das Landestheater Niederbayern ist den Bürgern aus Stadt und Landkreis Landshut wichtig und wirkt auch weit über die Grenzen Niederbayerns hinaus! Kultur ist keine Nebensache, die man schnell und heimlich in der Schublade verschwinden lassen kann, wenn es gerade passt. Die Bürgerschaft steht zu ihrem Theater und fordert lautstark seinen Fortbestand und eine zügige und effiziente Sanierung  und notwendige Erweiterung des Landshuter Baudenkmals Bernlochner!

Erste Wirkungen hat die Petition bereits gezeigt – immerhin hat sich der Haushaltsausschuss einstimmig dafür ausgesprochen, im kommenden Jahr die Planungen, wenn auch in geringerem Umfang als geplant, fortzusetzen. Die Baumaßnahme ist allerdings noch in keiner Art und Weise gesichert – in der Finanzplanung für die kommenden Jahre ist sie nicht enthalten. Es steht also weiterhin zu befürchten, dass in ein paar Monaten wieder Stillstand eintritt und das Zelt dann endgültig zur Dauerlösung wird, mit dem Risiko, dass es bald nicht mehr bespielbar sein wird. Das ist für Sie, unsere Besucher, aber auch für die Mitarbeiter des Theaters untragbar!

Daher sammeln wir weiter Unterschriften und wollen den fast 18.000 bereits vorhandenen – gut 8.500 davon aus Stadt und Landkreis Landshut – noch etliche weitere hinzufügen.

Bevor die Petition am 1. Dezember endet, laden wir Sie herzlich zu unserer Abschlusskundgebung am 30. November ab 12 Uhr neben der Martinskirche in der Landshuter Altstadt ein! Gehen Sie mit uns auf die Straße und senden ein weiteres unüberhörbares Zeichen an die Stadtverwaltung! Erheben Sie gemeinsam mit den Mitarbeitern der Schauspiel- und Musiktheaterabteilung, unserer Niederbayerischen Philharmonie, dem Intendanten Stefan Tilch sowie seinem Vorgänger Johannes Reitmeier, dem Schauspieler Dieter Fischer und der Mezzosopranistin Franziska Rabl, Ursula Weger vom Vorstand der Theaterfreunde, Mitgliedern der Theaterjugendclubs, sowie vielen weiteren bekannten Gesichtern aus der Landshuter Bürgerschaft und Kulturszene Ihre Stimme für Ihr Theater!

Leiten Sie diese Einladung auch an Ihre Freunde und Verwandten weiter – je mehr Menschen sich am 30. November versammeln, desto deutlicher das Votum für das Theater! Wir freuen uns über jeden Teilnehmer, jedes Protest-Schild, und jede Weiterverbreitung der Petition, der Kundgebung und der Fotodatei im Anhang!

P.S.: Die Kundgebung findet bei jedem Wetter statt.

CHRONIK EINER DEBATTE aus der Landshuter Zeitung vom 12.12.2017:

"Seit 2009 spielt das Stadttheater im Bernlochner mit einer Sondergenehmigung des TÜV. Stein des Anstoßes sind die sogenannten Züge, die die Kulissen verschieben. Jeder der Züge hat eine Bremse. Vorgeschrieben sind zwei. Eine Aufrüstung würde 600000 Euro kosten.

Probleme mit Statik und Brandschutz machen 2011 ein Gutachten notwendig, das den Sanierungsbedarf klären soll.

Im November 2012 entscheidet sich der Stadtrat für eine Komplettsanierung des Stadttheaters - und für eine neu zu bauende Interimsspielstätte am Bernlochnerkomplex. Die Gesamtkosten für die Maßnahme werden auf 20 Millionen Euro beziffert.

Für "schwebend unwirksam" erklärt die Regierung von Niederbayern Anfang 2013 den im Jahre 1991 geschlossenen Erbpachtvertrag zwischen der Stadt und der Brauerei Wittmann als Besitzer des Bernlochnergrundstücks. Am 13. September 2013 beginnt die letzte Spielzeit vor der Zelt-Ära.

Im Sommer 2014 wird die alte JVA als möglicher Theaterstandort ins Spiel gebracht. Im Stadtrat zeichnet sich eine Mehrheit für die Idee ab, einen Kauf des alten Gefängnisses zu überdenken. Die JVA-Alternative gilt als Druckmittel in den Verhandlungen mit der Brauerei Wittmann.

Bewegung in der Theaterfrage dann im Mai 2015: Die Stadt will dem Stadttheater eine Zukunft am alten Standort geben - im Gespräch ist nun ein Neubau. Am 31. Juli 2015 dann die LZ-Meldung: "Bernlochner: Stadt will kaufen".

Im Oktober 2015 beschließt der Stadtrat das Bernlochner-Areal für 7,11 Millionen Euro zu kaufen. 

Neue, alte Entscheidung: Im Juli 2016 stimmt ein Sonderplenum für Sanierung und Erweiterung des Stadttheaters im Bernlochner. Die Investitionskosten werden auf 30 Millionen Euro plus x beziffert.

Mit einer Förderquote von 75 Prozent wird der Freistaat die Generalsanierung und Erweiterung des Stadttheaters unterstützen. Dies teilt Finanz- und Heimatminister Markus Söder (CSU) am 7. September 2016 zahlreichen Pressevertretern im Bernlochner mit. Das marode Stadttheater habe er sich vor Kurzem angesehen. Verglichen mit dem Niveau, das ansonsten in der Stadt herrsche, könne er nur sagen: "Das ist nicht Landshut-like"."

 

"Stadttheater soll zurück in die Stadt... bloß wann? Die Stadt kauft schon mal das Bernlochner-Areal" Landshuter Zeitung, 28.12.2015

"Neue, alte Entscheidung. Sonderplenum stimmt für Sanierung und Erweiterung des Stadttheaters im Bernlochner" Landshuter Zeitung, 13.07.2016

"Mehr geht nicht. Stadttheater: Söder sagt 75-prozentige Förderung zu [...]" Landshuter Zeitung, 08.09.2016

"Theater-Paukenschlag: Neubau für 37 Millionen? Weil nach Sanierung im Bernlochner zu wenig Platz wäre, stellt OB Putz andere Ideen vor" Landshuter Zeitung, 12.12.2017

"Die Neubau-Weichen sind gestellt. Zukunft Stadttheater: Viel Aufgeschlossenheit im Stadtrat für eine große Lösung" Landshuter Zeitung, 18.12.2017

"Neue, alte Heimat" Landshuter Abendzeitung, 24.03.2018

"Zwei Bühnen für Landshut. Stadtrat beschließt Rückkehr des Theaters ins Zentrum" Passauer Neue Presse, 27.03.2018

"CSU: Zehn Millionen für Theater-Planungen" Landshuter Zeitung, 18.10.2018

"Meilenstein auf dem Weg zum neuen Theater. Preisverleihung beim Architektenwettbewerb [...]" Landshuter Zeitung, 04.02.2019

"Durchhalten heißt die Parole. Spielzeiteröffnung im Stadttheater von Vorfreude auf neue Spielstätte geprägt" Landshuter Zeitung, 05.09.2019