DAS LEBEN EIN TRAUM

Schauspiel von Pedro Calderón de la Barca

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Inhalt

SCHICKSALHAFTE PROPHEZEIUNG DER STERNE Polens König Basilius wurde einst durch eine unheilvolle Sternenkonstellation prophezeit, dass sein Sohn ihn vom Thron stoßen und das Land in großes Elend stürzen würde. Daher ließ Basilius seinen Sohn Prinz Sigismund isoliert von der Außenwelt in einem Turm tief in den Wäldern seines Königreichs aufwachsen. Gedrückt von Gewissensbissen will Basilius den Orakelspruch jedoch auf die Probe stellen: Er lässt Sigismund betäuben und im Schloss als König erwachen. Sigismund bestätigt den Spruch der Sterne, indem er seinem Zorn freien Lauf lässt. Als er später im Turmgefängnis wieder erwacht, scheint das soeben Erlebte nur ein Traum gewesen zu sein. Oder ist nicht sogar das ganze Leben nichts als Traum?

GEGENREFORMATION Pedro Calderón de la Barca (1600 – 1681) gehört zu den prominentesten Vertretern des spanischen Barockzeitalters. Sein Werk ist wesentlich geprägt vom Geist der Gegenreformation: Das Weltbild der Jesuiten bildet die Grundlage aller seiner Werke, in denen nicht das zeitlich begrenzte Leben, sondern Fragen nach der „Conditio humana“, der Ewigkeit und Vergänglichkeit die entscheidenden Bezugspunkte sind.

SCHEIN UND SEIN In der Kunst des Barockzeitalters werden immer wieder zwei große Themen aufgegriffen, die auch in Calderóns Das Leben ein Traum (1635) von überragender Bedeutung sind: Vergänglichkeit (Vanitas) und die Vorstellung der Welt als Bühne, also das Scheinhafte allen irdischen Lebens. Schein und Sein wird dem Menschen bei Calderón zum existentiellen Problem, bei dem ihm nur der Tod als Ausgang aus dieser Welt zur Hilfe kommt.

Das Programmheft in Auszügen finden Sie hier.

Termine

Sonntag, 15. März 2026
Einführung
Passau - Foyer
11:00 Uhr
Einführung (Theaterfrühschoppen/Frühstück ab 10.15 Uhr)
Weitere Informationen Eintritt frei
Landshut - Theaterzelt
18:00 Uhr
Freier Verkauf
Freitag, 20. März 2026
Premiere
Passau - Stadttheater
19:30 Uhr
Freier Verkauf - Premieren-Abo
Samstag, 21. März 2026
Passau - Stadttheater
19:30 Uhr
Freier Verkauf - Schauspiel-Abo
Dienstag, 24. März 2026
Kurzeinführung
Straubing - Theater Am Hagen
18:45 Uhr
Premiere
Straubing - Theater Am Hagen
19:30 Uhr
Freier Verkauf - Jugend-Abo - Premieren-Abo - Schauspiel-Abo
Samstag, 04. April 2026
Passau - Stadttheater
19:30 Uhr
Freier Verkauf
Dienstag, 05. Mai 2026
Kurzeinführung
Straubing - Theater Am Hagen
18:45 Uhr
Weitere Informationen Eintritt frei
Premiere
Straubing - Theater Am Hagen
19:30 Uhr
Freier Verkauf - Jugend-Abo - Premieren-Abo - Schauspiel-Abo
Sonntag, 17. Mai 2026
Zum letzten Mal in Passau
Passau - Stadttheater
18:00 Uhr
Freier Verkauf
Freitag, 05. Juni 2026
Zum letzten Mal in Landshut
Landshut - Theaterzelt
19:30 Uhr
Freier Verkauf
Keine weiteren Termine in dieser Spielzeit

Kreativteam

Regie & BühnePeter Oberdorf
Kostüme & BühneKatharina Raif

Besetzung

Zusatzinfos

Premiere
Landshut, 16.01.2026
Passau, 20.03.2026
Straubing, 05.05.2026
Straubing, 24.03.2026
Einführung
Landshut, 11.01.2026
Passau, 15.03.2026
Straubing, 05.05.2026
Straubing, 24.03.2026
Dauer
ca. 2 Stunden 15 Minuten, inklusive einer Pause
Preiskategorie
Landshut, Preiskategorie C
Passau, Preiskategorie C
Straubing, Preiskategorie C
Spielort
Theaterzelt Landshut
Stadttheater Passau
Theater Am Hagen Straubing

Videos

Presse

[...] Durch Videoprojektionen, gezirkelte Schauspielkunst im Stil der Commedia dell’Arte, durch phantastische Kostüme und wuchtigen Soundtrack verwandelt Regisseur Peter Oberdorf Calderóns Meisterwerk 'Das Leben ein Traum' in ein surreal existenzialistisches Traumspiel mit überaus poetischen Momenten. [...] Regisseur Oberdorf toppt sich selbst. Wie gut er Regie führt, bewies er bei seinen Inszenierungen des Jugendspielclubs und auf der Studiobühne. Der 'Urfaust' (2021) ist noch im Gedächtnis. Jetzt gelingt ihm mit Calderóns 'Das Leben ein Traum' eine cinematografische Inszenierung, die zwischen Existenzialismus, Burleske und Poesie oszilliert und das Leben als Schatten, Illusion und sehnsuchtsvollen Traum infrage stellt. Wer Theater liebt, sollte sich diese Ausnahmeinszenierung im Landestheater Niederbayern nicht entgehen lassen.