DER BRANDNER KASPAR UND DER BOANDLKRAMER-KONGRESS

Volksstück von Wolfgang Maria Bauer

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Inhalt

URAUFFÜHRUNG

IM AUFTRAG DES BRANDNER KASPARS Der Brandner Kaspar und seine Frau Theres führen im Himmel ein beschauliches Leben. Nun jährt sich ihr Hochzeitstag zum 96. Mal. Und Theres möchte zu diesem besonderen Tag ihr Hochzeitskleid noch einmal tragen. Nur das befindet sich unten auf der Erde. Gleichzeitig jammert der Boandlkramer über immer mehr Arbeit, die er kaum noch bewältigen kann. Da wäscht eine Hand die andere: während der Boandlkramer Theres‘ Brautkleid von der Erde stibitzen soll, will der Brandner sich um bessere Arbeitsbedingungen im Himmel kümmern und lädt zu einem großen Kongress ein, bei dem alle Todesboten eingeladen werden.

PERSONIFIKATION DES TODES Die Vorstellungen der Menschen von der Erfahrung des Todes haben die Art und Weise beeinflusst, wie der Tod in Religion, Folklore und Kunst seit tausenden von Jahren personifiziert wird. Im europäischen Raum wird er oft als Hautskelett, Knochenmann oder Spielmann dargestellt – der bayerische Boandlkramer ist ein Ableger davon. Die irische Banshee ist hingegen die „Frau des Feenhügels“, der hinduistische Todesgott Yama kommt auf dem Rücken eines Stieres geritten und bei den australischen Aborigines erscheint der Tod als „Fledermausmann“. All diese Personifikationen geben uns einen einzigartigen und faszinierenden Einblick darüber, wie verschiedene Kulturen und Menschen im Laufe der Zeit über den Tod gedacht haben.

WOLFGANG MARIA BAUER Der Oberspielleiter der Schauspiel-Abteilung des Landestheaters Niederbayern, Wolfgang Maria Bauer, ist nicht nur ein gefragter Schauspieler und Regisseur, sondern auch Autor vieler Theaterstücke. Für Niederbayern schrieb er bereits Werke wie Bayernsonate oder das Kinderstück Der kleine Wolperdinger, die hier zur Uraufführung kamen. Auch sein zweiter Teil der Brander-Saga – Der Brandner Kaspar kehrt zurück – wurde erstmals am Landestheater Niederbayern gezeigt und eroberte von hier aus die Luisenburg Festspiele in Wunsiedel und die Komödie am Bayerischen Hof in München. Auch veröffentlichte er dieses Jahr seinen ersten Roman Kaltblut. Mit Der Brandner Kaspar und der Boandlkramer-Kongress bringt Bauer den dritten und letzten Teil der „Brandner-Kaspar-Trilogie“ am Landestheater Niederbayern heraus.

Das Programmheft in Auszügen finden Sie hier.

Termine

Sonntag, 12. April 2026
Passau - Stadttheater
18:00 Uhr
Freier Verkauf
Sonntag, 24. Mai 2026
Landshut - Theaterzelt
18:00 Uhr
Freier Verkauf
Montag, 25. Mai 2026
Zum letzten Mal in Landshut
Landshut - Theaterzelt
18:00 Uhr
Freier Verkauf
Samstag, 06. Juni 2026
Passau - Stadttheater
19:30 Uhr
Freier Verkauf
Sonntag, 07. Juni 2026
Zum letzten Mal in Passau
Passau - Stadttheater
18:00 Uhr
Freier Verkauf
Keine weiteren Termine in dieser Spielzeit

Kreativteam

Besetzung

Zusatzinfos

Premiere
Landshut, 28.11.2025
Passau, 03.01.2026
Straubing, 31.03.2026
Einführung
Landshut, 23.11.2025
Passau, 03.01.2026
Straubing, 31.03.2026
Dauer
ca. 2 Stunden, inklusive einer Pause
Preiskategorie
Landshut, Preiskategorie C
Passau, Preiskategorie C
Straubing, Preiskategorie C
Spielort
Theaterzelt Landshut
Stadttheater Passau
Theater Am Hagen Straubing

Videos

Presse

[...] Bauer hat viele gute und lustige Ideen, die beim Publikum bestens ankommen. Auch in dieser Fortsetzung – Bauer schrieb schon 'Der Brandner Kaspar kehrt zurück' – bleibt er geerdet und volksnah. Er streift – stets mit viel Witz – die Gesichter des Todes, Glaubensfragen und Generationenkonflikte: hier der alte, strenge und traditionsverliebte Portner, dort die jungen Engerl, die ihn zuerst – eines der vielen schönen Bilder – in Michelangelo-Pose anhimmeln, dann aber aufmüpfig werden und Dogmen in Frage stellen (süß und gewitzt: Katharina Elisabeth Kram und Katharina Schmirl). Auch im Himmel wird nur mit Wasser gekocht.

[...] Dass man den bekannten Schauspieler [Wolfgang Maria Bauer] nicht nur hinter den Kulissen, sondern auf der Bühne des Landestheaters sehen kann, war für viele Besucher des ausverkauften Stadttheaters in Passau ein Highlight. Viel Bravo und stehende Ovationen gab es für ihn und das gesamte Team am Schluss. Die Rolle des hinterfotzigen Schlossers, der den Tod beim Kartln betrügt und ihn zum Kerschgeist verführt, füllt er bestens aus und das alles mit bayerischer Gelassenheit und unter dem Pantoffel seiner Frau stehend.