Die Mezzosopranistin Klara Brockhaus wurde in Hannover geboren und wuchs in Ballenstedt im Harz auf. Sie studierte Gesang an den Hochschulen in Berlin, Rostock und München, zuletzt im Master Musiktheater/Operngesang an der Theaterakademie August Everding München bei Prof. Daniela Sindram. Weitere wichtige Impulse erhielt sie von Christian Gerhaher, Gerold Huber und Dorothea Röschmann. Auf der Bühne stand sie u.a. als Hänsel (Hänsel und Gretel), als Rosina (Il barbiere di Siviglia), als Cherubino (Le Nozze di Figaro), als Zerlina (Don Giovanni), als Polinesso (Ariodante), sowie als weibliche Hauptrolle Deidamia in der zeitgenössischen Oper Achill unter den Mädchen von W. A. Schultz mit dem Münchner Rundfunkorchester im Prinzregententheater München. Zuletzt war sie in einer Uraufführung am Staatstheater Kassel zu hören.
Neben ihrer Operntätigkeit widmet sich Klara Brockhaus intensiv dem Lied- und Konzertfach. Zuletzt sang sie u.a. mit dem Händelfestspielorchester Halle Israel in Egypt von Händel in der Cattedrale di Pisa unter Hansjörg Albrecht, mit dem Concerto Köln die Passions-Kantate von C.P.E. Bach in der Laeiszhalle Hamburg, sowie Beethoven 9 im Herkulessaal München. Sie gibt regelmäßig Liederabende und gewann gemeinsam mit ihrem Liedpianisten Rodolfo Focarelli im Mai letzten Jahres einen Sonderpreis im internationalen Liedwettbewerb „Bolko von Hochberg“ in Görlitz-Zgorzelec.
Klara Brockhaus ist Stipendiatin der Johann Adolph Hasse Gesellschaft München, des Bayreuth Stipendiums 2024 und des Sir Elton John Global Exchange Programme und erhielt wichtige und inspirierende Impulse bei Meisterkursen von Marek Rzepka, Nicola Beller Carbone, Christiane Iven, Doreen DeFeis, James Hooper, Wolfgang Klose und Topi Lehtipuu.