Die Kostümbildnerin Michelle Roth, geboren 1999 in Darmstadt, kam durch das Gymnasium Gernsheim mit Schwerpunkt Musik schon in frühen Jahren in Kontakt mit Theater und Oper.
2024 absolvierte sie in Mannheim an der Modeschule Kehrer ihre Ausbildung als Modedesignerin und legte im selben Jahr die Prüfung für den Gesellenbrief als Damenmaßschneiderin in Stuttgart ab.
Seitdem assistiert sie bei den Bühnen Köln Spartenübergreifend für Kostümbild in Theater und Oper. Sie assistierte unteranderem für Kostümbildende wie Mona Ulrich, Jessica Rockstroh und Jonathan Morell.
Während ihrer Assistenzzeit realisierte sie eigene Projekte am Haus wie Maria Everywhere (Opera song and scene, Maskenstatt der Oper Köln, 2025), Es ist ein Irrtum, dass die Toten tot sind (Regie Uwe Schmieder, Depot 3 Schauspiel Köln, 2025) sowie einige Grottenabende (Ausgaben #7 Sorry I was hacked; #8 Die 96 Thesen des Schauspiel Köln; #9 Modell Cybersin; 2026). Des Weiteren arbeitete sie als Co-Kostümbildnerin bei That night follows day (Regie Tim Etchells, Depot 2 Schauspiel Köln, 2026) mit.
Von März bis April 2026 arbeitete sie für ein Studienprojekt mit der HfMDK Frankfurt bei der Reihe What’s Love Got To Do With It zusammen. Dort entwarf und nähte sie die Kostüme für Der Bär unter der Regie von Veronika Artibilova und Luis Löwenstein.