Cora Hannen studierte Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Dort nahm sie an Meisterkursen von u.a. Peter Konwitschny und Stefan Herheim teil. Im Rahmen des Studiums inszenierte sie zahlreiche eigene Projekte. Im Sommer 2021 nahm sie als Stipendiatin am Mozartfest Würzburg teil.
Am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen assistierte sie Regisseuren wie Manuel Schmitt, Sonja Trebes und Tanyel Bakir.
Ihre erste eigene Regie am MiR war Mission Possible, eine Performance mit Stimme, Klang und Sprache von und für Kinder.
Für die Mannheimer Liedertafel übernahm sie Regie und Dramaturgie für ein inszeniertes Konzertformat mit Schauspiel: Die vier Jahreszeiten – Reconnected.
Weitere Erfahrungen mit spartenübergreifenden Stücken sammelte sie m Staatstheater Kassel. Dort assistierte sie das Kinder- und Jugendmusical School of Rock und arbeitete an der Anpassung für die Wiederaufnahme im Interimsbau des Staatstheaters.
Seit Sommer 2021 ist Cora Hannen Mitglied im Jungen Kollektiv MusikTheater e. V. in Karlsruhe. Neben ihrer Arbeit im Vorstand und im Organisationsteam des Festivals „Macht.Theater.Wirklichkeit“ führte sie Regie bei den Produktionen The Rape of Lucretia, Die Fledermaus und Così fan tutte (in Co-Regie mit Rebecca Gärtner).
Am Pfalztheater Kaiserslautern inszenierte sie die Klassenzimmer-Oper Das Tagebuch der Anne Frank von Grigori Frid.
Seit der Saison 2025/2026 arbeitet sie als Regieassistentin an der Oper Köln. Hier debütierte sie auch mit ihrer eigenen Inszenierung, der Kinderoper Max und Moritz von Gisle Kverndokk.