Svenja Gottsmann studierte Theater- und Musikwissenschaft an der Universität Leipzig sowie Musiktheaterdramaturgie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Neben Dramaturgie- und Regiehospitanzen an der Semperoper Dresden und der Oper Leipzig übernahm sie während des Studiums erste Produktionsdramaturgien.
Ab 2014/2015 arbeitete sie für zwei Spielzeiten als Dramaturgin am Salzburger Landestheater und wechselte 2016/2017 in dieser Position ans Theater Vorpommern.
Von 2017 bis 2022 war sie am Aalto-Theater Essen engagiert, wo sie u. a. mit den Regisseur*innen Mariame Clément, Tatjana Gürbaca, Sabine Hartmannshenn und Paul-Georg Dittrich zusammenarbeitete.
2022/2023 wechselte sie an die Oper Köln und übernahm ab der Saison 2025/2026 die Position der Stellvertretenden Chefdramaturgin. Dort betreute sie u. a. die Produktionen Das Rheingold und Die Walküre (Regie: Paul-Georg Dittrich), Giulio Cesare in Egitto (Regie: Vincent Boussard), Die lustige Witwe (Regie: Bernd Mottl), Ein Maskenball (Regie: Jan Philipp Gloger), die Uraufführung INES von Ondřej Adámek (Regie: Katharina Schmitt) sowie die Operetten-Ausgrabung Eine Frau von Format (Regie: Christian von Götz).
Ab der Spielzeit 2026/2027 wird sie als Künstlerische Leiterin für das Musiktheater am Landestheater Niederbayern tätig sein.