Der Bass-Bariton Matthias Bein studierte, nach seinem abgeschlossenen BWL-Studium, Gesang (Bachelor und Master) an der Hochschule für Musik und Theater München bei Michelle Breedt.
In dieser Zeit trat er als Collatinus in Brittens Rape of Lucretia, als Sprecher in Mozarts Zauberflöte und als Dulcamara in Donizettis L’elisir d’amore auf. Des Weiteren debütierte er noch während seines Studiums in Bernd Alois Zimmermanns Oper Die Soldaten an der Bayerischen Staatsoper, am Staatstheater Saarbrücken als Hobson in Peter Grimes (Benjamin Britten) und am Theater St. Gallen als Paolo Calvi in der Neuinszenierung von Die Gezeichneten (Franz Schreker).
Von der Saison 2018/19 bis 2020/21 war er Mitglied des Ensembles am Theater Trier, an dem er Partien wie Figaro (Nozze di Figaro), Schaunard (La Bohème), Masetto (Don Giovanni), Herr Reich (Lustige Weiber von Windsor), Mercurio (L’incoronazione di Poppea), oder Dr. Bartolo (Il Barbiere di Siviglia) verkörperte.
2022 und 2023 sang er Baculus (Der Wildschütz) und die Titelpartie in Don Pasquale bei den Opernfestspielen Schloss Maxlrain. Am Landestheater Niederbayern war er bereits als Poo-Bah in Der Mikado, als Reisender in April und als Kalchas in Die schöne Helena zu sehen.