Martin Gollwitz träumte einst davon, ein gefeierter Theaterautor zu werden. Viel wurde daraus nicht. Heute ist er Gymnasiallehrer in einer kleinen Stadt, hat Frau und Kind: bescheidener Wohlstand, bescheidenes Glück. Da taucht der schillernde Theaterdirektor Striese bei ihm auf. Irgendwie hat Striese ein vor langer Zeit geschriebenes, nie gespieltes Stück von Martin ausgegraben. Striese will es zur Aufführung bringen. Martin hat seine wilden Jugendträume eigentlich begraben und fürchtet eine Blamage. Immerhin lebt er in einer kleinen Stadt, in der jede*r jede*n kennt; als Lehrer ist Martin so etwas wie eine Respektsperson und hat einen Ruf zu verlieren. Doch Striese kitzelt Martins Eitelkeit und überredet ihn, dass das Stück erscheinen darf. Unter Pseudonym. So nimmt die Katastrophe ihren Lauf: Chaotische Proben, Verwechslungen und der allzeit drohende finanzielle Bankrott von Strieses dubioser Theaterkompanie gefährden die nahende Premiere. Und als Martins Frau Friederike frühzeitig von ihrer Kur zurückkommt, ist plötzlich seine Ehe in Gefahr.
Mit atemberaubendem Tempo und Witz ist den Brüdern Schönthan ein unsterblicher Komödienklassiker gelungen. Theaterdirektor Striese ist ein unverbesserlicher Träumer, ein raffinierter Betrüger – und erobert unsere Herzen im Sturm. So ist Der Raub der Sabinerinnen nicht zuletzt eine große Liebeserklärung an das Theater.
Eine Schulvorstellung ist buchbar in Landshut am 23.04.2027. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt zur Theaterkasse auf.
