Das Buch des Bösen

Reinhard Peers kritische Auseinandersetzung mit Hitlers „Mein Kampf“

Beschreibung
Besetzung

Der Termin liegt in der Vergangenheit.


Schauspieler Reinhard Peer liest Auszüge aus einem der gleichzeitig erfolgreichsten und widerlichsten Bücher der deutschen Geschichte: Adolf Hitlers „Mein Kampf“. Der Mystifizierung durch die rechte Szene wirkt Peer mit einem Überblick, der das „Werk“ als schwülstig, pathetisch, unsystematisch, stellenweise grotesk, brutal, fanatisch aber auch unfreiwillig komisch enttarnt, entgegen. Nicht neu, aber immer wieder erschreckend ist die Einsicht für die Nachgeborenen, dass alle Schrecken der zwölf Jahre dauernden Naziherrschaft von Hitler in seinem 1925 erschienen „Mein Kampf“ bereits enthalten sind: Rassenwahn, Genozid, Russlandfeldzug und im Fall des Scheiterns, die Vernichtung Deutschlands. 

 

Für den historischen Kontext an diesem Abend sorgt Prof. Dr. Ulrich Baumgärtner, Privatdozent für Didaktik der Geschichte und Public History an der Ludwig-Maximilans-Universität München. Er wird vor der Lesung einen kurzen Vortrag über die aktuelle Bedeutung von Mein Kampf halten und steht am Ende zusammen mit Reinhard Peer für Fragen zur Verfügung.
 

Der Eintritt ist frei!